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Hessenmeisterschaft in Hanau
24./25.April
2004
TFC-Fechter stark bei
Hessenmeisterschaften
in eigener Halle
Sani Grunwald siegt mit
fast
perfekter Bilanz – B-Jugend-Titel für Mirko Brüggemann
Alessandro Grunwald und
Mirko
Brüggemann heißen aus Hanauer Sicht die Sieger des Wochenendes bei den
Hessischen Schüler und Jugendmeisterschaften der Florettfechter, die
der TFC
Hanau erstmals in der Main-Kinzig-Halle ausgerichtet hatte. Mit
insgesamt sechs
Mal Edelmetall hinterließ der TFC-Nachwuchs wieder einmal einen
ausgezeichneten
Eindruck.
Sani Grunwald entwickelt
sich
immer mehr zum dominierenden Allround-Fechter in seiner Altersklasse,
denn nach
seinem Sieg bei den Hessischen Degenmeisterschaften in Kassel
vergangenen Monat
focht er in Hanau auch die Florettkonkurrenz in Grund und Boden.
Ohne Niederlage und mit
lediglich
einem Gegentreffer beherrschte Grunwald die Finalrunde der besten sechs
Fechter
und wurde überlegen Hessenmeister im Jahrgang 92. Arno Förster
schrammte nach
guten aber unkonstanten Leistungen als Vierter knapp an einem
Medaillenrang
vorbei.
Ähnlich überlegen
präsentierte
sich der TFC-Nachwuchs im B-Jugend-Jahrgang 90. Mit Mirko Brüggemann,
Tristan
Förster, Erik Svenson
und Christian Senft erreichten gleich vier der
fünf
gestarteten TFC-Akteure die Runde der letzten Acht. Sascha Uhlig hatte
die
Endrunde knapp verpasst und belegte Rang neun. Christian Senft
scheiterte im
Viertelfinale am Rüsselsheimer Bastian Buller und wurde Fünfter.
Tristan
Förster qualifizierte sich durch einen Sieg im vereinsinternen Duell
gegen Erik
Svenson (am Ende Siebter) für das Halbfinale, wo aber gegen
Marc-Philipp
Schubert (Wiesbaden) Endstation war. Platz drei und die Bronzemedaille
bedeuteten allerdings lediglich die zweitbeste TFC-Platzierung in
dieser
Alterklasse, denn Mirko Brüggemann hatte einen noch besseren Tag
erwischt als
seine Teamkameraden: Nach einer souveränen Vorstellung in der Vorrunde
zog er
durch sichere Siege in seinen Viertel- und Halbfinalgefechten ins
Finale gegen
Marc-Philipp Schubert ein. Brüggemann ließ sich von Beginn an keinen
Zweifel
daran aufkommen, wer dieses Finale gewinnen würde und ging schnell mit
8:0 in
Führung. Am Ende hieß es 10:3 für den Hanauer, der souveräner
Hessenmeister
wurde.
Auch bei den
Herrenflorett
Schülern hatte der TFC Hanau einige hieße Eisen im Feuer.
Im Jahrgang 1993 gingen
15
Teilnehmer an den Start. Für den TFC war Niklas Uftring dabei. Er
erreichte
sicher die 6-er Endrunde. Jedoch hatte er wohl nicht seinen besten Tag
und war
am Ende mit seinem fünften Platz wenig zufrieden.
Im mittleren
B-Jugend-Jahrgang 91
konnten sich zwei TFC-Fechter in die Finalrunde fechten. Simon Pulter
wurde
Fünfter, Marvin Mader Siebter. David Heuser belegte Rang 17, Alexander
Haas
Rang 19. Hessenmeister wurde Robert Müller (Darmstadt) vor Adrian
Esslen
(Wiesbaden).
Im B-Jugend-Damenflorett
musste
Marie Sophie Kitzinger (TFC) im Finale eine bittere Niederlage
hinnehmen: 9:6
hatte sie bereits gegen die Lokalrivalin Annika Kühn von der
Turngemeinde
geführt, als der hessischen Degenmeisterin plötzlich die Nerven
versagten und
Kühn vier Treffer in Folge zum 10:9 setzte. Kitzinger hatte den sicher
geglaubten Sieg doch noch aus der Hand gegeben. Dennoch blieben alle
drei
Medaillen in der Stadt, denn hinter Annika Kühn und Marie Sophie
Kitzinger
belegte Julia Lutz vom TFC Hanau den dritten Platz.
Die TFC-Mannschaft mit
Kitzinger,
Lutz und Nane Masseling holte im Team-Wettbewerb den dritten Platz,
nachdem das
Halbfinale gegen Marburg deutlich mit 27:45 verloren ging.
Eine weitere Hanauer
Medaillenhoffnung konnte die Erwartungen nicht ganz erfüllen: Milena
Brüggemann, immerhin als Titelverteidigerin an den Start gegangen,
belegte im
Schüler-Jahrgang 93 Platz fünf. Frauke Lutz wurde Neunte. Verdiente
Siegerin in
dieser Altersklasse wurde Katrin Kobberger von der TGH. Ariane Henning
(TFC)
erreichte im Jahrgang 92 als Siebte einen guten Mittelfeldplatz.
Marie Sophie Kitzinger
und Julia
Lutz, die bei den B-Jugendlichen noch beide auf dem Podest gestanden
hatten,
mussten bei ihrem Start in der A-Jugend-Konkurrenz Lehrgeld zahlen.
Kitzinger
wurde unter 20 Teilnehmerinnen als beste TFC-Teilnehmerin immerhin noch
15.
Lutz landete auf Platz 18, Nane Masseling gar auf dem 20. und letzten
Platz.
Im Herrenflorett der
A-Jugendlichen schickte der TFC mit 13 Teilnehmern (insgesamt 41) das
größte
Kontingent ins Titelrennen. Trotz einiger Achtungserfolge blieb der
ganz große
Wurf aus. Patrick Jarmula und Daniel Grunwald zogen nach spannendem
Wettkampf
zwar ins Finale der letzten Acht ein, mussten sich letzten Endes aber
mit Platz
sieben und acht zufrieden geben. Mirko Brüggemann schaffte als Neunter
ebenfalls den Sprung unter die ersten Zehn. Die weiteren Platzierungen:
14.
Dominik Philipp, 18 Christian Senft, 21. Sascha Uhlig, 23. Christian
Petrausch,
24, Erik Svenson, 25. Marvin Mader, 27. Tristan Förster, 29. Simon Pulter,
36. David Heuser, 41. Alexander
Haas.
Mit großen Erwartungen
und
insgesamt drei Mannschaften trat der TFC-Nachwuchs anschließend im
Teamwettbewerb an. Die erste TFC-Mannschaft mit Patrick Jarmula,
Daniela
Grunwald, Mirko Brüggemann, Dominik Philipp musste allerdings gleich im
ersten
Gefecht alle Medaillenhoffnungen begraben. Trotz deutlicher Dominanz
mussten
sich die Hanauer im Viertelfinale dem TV Neu-Isenburg mit 44:45
geschlagen
geben. Und das obwohl man zwischenzeitlich mit 10 Treffern geführt
hatte. Die
zweite Mannschaft des TFC mit Christian Petrausch, Christian Senft,
Sascha
Uhlig und Erik Svenson wurde Sechster, die dritte Mannschaft (Tristan
Förster,
Simon Pulter, Marvin Mader und David Heuser) landete relativ chancenlos
auf dem
achten Platz.
Der TFC Hanau hat
gezeigt, dass
man nicht nur durch die guten Ergebnisse seiner aktiven Fechter auf
sich
aufmerksam machen kann, sondern auch eine so große Aufgabe wie die
Organisation
einer Hessischen Meisterschaft schultern kann. Der Verein erwies sich
als der
großen Bühne gewachsen und heimste bei der abschließenden Siegerehrung
ein
Extra-Lob von den Verantwortlichen des Landesverbandes ein.
Zur Übersicht
Hessenmeisterschaft
Degen in
Kassel
TFC-Fechter als
Medaillensammler
Mit insgesamt sechs
Medaillen sind
die Nachwuchsfechter des TFC Hanau von den hessischen
Degenmeisterschaften der
Schüler und Jugendlichen in Kassel zurückgekehrt.Sani Grunwald und Marie
Sophie
Kitzinger sicherten sich die Titel in ihren Altersklassen. Tristan
Förster und
Mirko Brüggemann landeten in der B-Jugend als Zweiter und Dritter auf
dem
Siegertreppchen. Weitere zweite Plätze gab es für Arno Förster bei den
Schülern
und die Hanauer Degenmannschaft.
Insbesondere bei den
Schülern
dominierte der immer stärker auftretende Hanauer Nachwuchs. Im Jahrgang
92
setzte sich Sani Grunwald in allen seinen Gefechten souverän durch und
wurde
unangefochten Hessenmeister vor seinem Vereinskameraden Arno Förster.
Niklas
Uftring schrammte im jüngeren Schülerjahrgang 93 als Vierter nur ganz
knapp an
einer Medaille vorbei.
Auch im
B-Jugend-Damendegen der
ging der erste Platz an den Club aus der Alten Hola-Halle: Marie Sophie
Kitzinger schaffte mit einem Halbfinalsieg gegen Lokalrivalin Annika
Kühn (TGH)
den Einzug ins Finale und erfocht sich dort souverän die Goldmedaille.
Nach dem
Sieg zuletzt bei den Schülern bedeutete dies den zweiten hessischen
Degentitel
für Kitzinger. Den ganz großen Wurf
haben die
Hanauer B-Jugendlichen verpasst, aber das Mannschaftsergebnis spricht
dennoch
für die Nachwuchsarbeit am Grünen Weg: Alle drei Hanauer Starter
erreichten die
Runde der letzten Acht. Christian Senft scheiterte mit 6:10 am
Frankfurter
Jerome Reinländer und belegte im Endklassement Rang Fünf. Im Halbfinale
trafen
in einem vereinsinternen Duell wieder einmal Tristan Förster und Mirko
Brüggemann aufeinander. Anders als zuletzt behielt in Kassel Tristan
Förster
mit 10:6 die Oberhand und zog ins Finale gegen Trainingspartner Bastian
Buller
FC Rüsselsheim) ein. Nachdem er bereits mit 6:9 hinten gelegen hatte,
kämpfte
sich Förster in einem packenden Gefecht noch auf 9:9 heran. Beim
entscheidenden
Angriff verfehlte er seinen Gegner nur um wenige Zentimeter und
kassierte dabei
seinerseits den entscheidenden Treffer zum 9:10. Durch seinen zweiten
Platz
festigte Förster auch Rang zwei in der Hessischen Rangliste. Mirko
Brüggemann
verlor einen Platz und liegt nun auf Platz vier.
Bei der A-Jugend am
nächsten Tag
war Mirko Brüggemann als Siebter bester Hanauer und zugleich bester
B-Jugendlicher in der A-Jugend-Konkurrenz. Auf seinem Weg durch die
Direktausscheidung gelang Brüggemann zunächst ein knapper Sieg gegen
Angstgegner Reinländer. Einem weiteren Sieg gegen seinen stärker
eingeschätzten
Vereinskamerad Patrick Jarmula (am Ende Neunter) standen zwei
Niederlagen gegen
den späteren Hessenmeister Eugen Zent (UFC Frankfurt) und Vizemeister
Jarul
Michael (Marburg) gegenüber, die Brüggemann schließlich in der Runde
der
letzten Acht scheitern ließen.
Tristan Förster erreichte
ebenfalls ohne Probleme die KO-Runde, scheiterte aber ebenfalls am
späteren
Vizemeister Jarul Michael. Dominik Philipp fehlte in der Zwischenrunde
lediglich ein Treffer zum Erreichen der KO-Runde. Am Ende reichte es
für ihn zu
Platz 17.
Mit den insgesamt guten
Einzelergebnissen schufen die Hanauer eine aussichtsreiche Basis für
den
folgenden Mannschaftswettbewerb. Als Nummer zwei der Setzliste fochten
sich
Mirko Brüggemann, Tristan Förster, Patrick Jarmula und Dominik Philipp
mit
Siegen über Gastgeber Kassel 2 (45:19) und Marburg (45:41)
erwartungsgemäß bis
ins Finale. Dort mussten sie Jedoch die Überlegenheit des UFC Frankfurt
anerkennen und beendeten nach einer 34:45-Niederlage ein wieder einmal
äußerst
erfolgreiches Turnier für den TFC Hanau als hessischer Vizemeister.
Derweil erreichten die
Degen-Aktiven die dritte Runde im Deutschlandpokal durch einen 5:4-Sieg
gegen
den KFC Bad Kreuznach. Ekkehard Brüggemann mit 3 Siegen und Thomas Neeb
mit
zwei Siegen stellten den Erfolg gegen die starken Rheinland-Pfälzer
sicher.
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